Die Insel Fernandina ist die drittgrößte und jüngste Insel der Galapagos. Sie ist eine Schicht des aktiven Vulkans, der zuletzt im August 2007 ausbrach. Die Insel entstand durch den Galapagos-Hotspot. Die südliche Flanke des Vulkans hatte einen Ausbruch, der Lavaströme erzeugte, die mit der Zeit abnahmen. Sie ist die jüngste und westlichste Insel des Archipels. Ihr Name wurde zu Ehren von König Ferdinand von Spanien vergeben, der die Reise von Christoph Kolumbus finanzierte. Am 14. Februar 1825, während er in Banks Bay vor Anker lag, dokumentierte Kapitän Benjamin Morrell einen der größten Ausbrüche des Vulkans Fernandina in der Geschichte der Galapagos. Sein Schiff wurde gesichert und sein Bericht über das Ereignis bewahrt.
Fernandina hat eine Fläche von ca. 642 km² und der Vulkan „La Cumbre“ ist mit einer Höhe von 1,476 meters (4,842 feet) der höchste Punkt der Insel. Der Krater des Vulkans hat einen Durchmesser von ca. 6.5km. Die Kaldera des Vulkan kollabierte 1968 und der Boden senkte sich um 350m ab. Seit 1988 hat sich im Norden der Kaldera ein kleiner See geformt.
Aufgrund der jüngsten vulkanischen Aktivität ist die Insel ziemlich leblos und hat eine eher graue Atmosphäre. Aus Sicherheitsgründen werden die Besucher der Insel Fernandina nur zu den Flanken des Kraters begleitet.
Dennoch ist der Besucherpunkt „Punta Espinoza“ an der nordöstlichen Küste der Insel sehr sehenswert. Hunderte von Meerechsen versammeln sich hier auf den schwarzen Lavasteinen. Der berühmte endemische Flugunfähige Kormorant kann hier ebenso beobachtet werden wie Pinguine, Pelikane und Seelöwen. Man kann zwei Arten von Lavaströmen beobachten. Auch Mangroven sind auf der Insel reichlich vorhanden.


