Mosquera ist eine kleine sandige Insel mit einer Fläche von 0,06 Quadratkilometern zwischen der Insel Baltra und der Insel Seymour. Es gibt keinen Weg, sondern eine Sandbank, auf der Besucher die Möglichkeit haben, Seelöwen aus einer großen lokalen Kolonie zu beobachten und sogar mit ihnen zu schwimmen.
Entdecke auf der Insel Mosquera die faszinierende Familie der Seelöwen: Meeressäugetiere der Familie Otariidae. Sie sind bekannt für ihren schlanken und glatten Körper, äußere Flossen, eine spitze Schnauze mit Schnurrhaaren und eine einzigartige Art der Fortbewegung. Diese bezaubernden Tiere sind ein häufiger Anblick an den Küsten der Galapagos-Inseln. Tauche ein in ihre Meereswelt und entdecke ihre Schönheit und verspielte Persönlichkeit.
Schutz der Seelöwen
Menschen jagten früher Seelöwen, um Fleisch und Öl zu gewinnen, aber ihr Hauptziel war die Haut der Jungtiere, bekannt als „Popos“. Diese wurde in der Pelzindustrie verwendet. Obwohl die direkte Jagd in Patagonien aufgehört hat, interagieren Seelöwen weiterhin mit verschiedenen Fischereien. In den 90er Jahren wurden Sterblichkeitsraten bei verschiedenen Fangmethoden geschätzt, mit einer jährlichen Gesamtzahl zwischen 150 und 600 Individuen.
Obwohl vorläufige Bewertungen zur unbeabsichtigten Sterblichkeit in der Fischerei durchgeführt wurden, wurde dieses Problem noch nicht vom Fischereimanagementsystem angegangen. Die Begleitfauna wird weder in der Bewertung der Fischereirohstoffe noch in den Bordbeobachterprogrammen berücksichtigt, die sich hauptsächlich auf die Zielart konzentrieren. Was den Tourismus betrifft, so wird er zwar nicht als Bedrohung für den Naturschutz wahrgenommen, aber es ist wichtig zu beachten, dass neue Seelöwenkolonien in privaten Nutzungsgebieten entstehen, die nur wenig Schutz oder Überwachung durch Parkwächter oder Managementsysteme für Schutzgebiete haben.
Hier kann man auch Vögel wie Reiher, Lavakormorane, weiße Enten und Alpenstrandläufer beobachten.



